Socialwalk
Wenn der Hund bei Begegnungen mit Artgenossen regelrecht ausrastet oder herumpöbelt oder seinen Menschen hinter sich herschleift, ist das weder für den Menschen noch für den Hund eine Freude. Für Viele Hundehalter jedoch steht genau das auf der täglichen “ Abenteuer – Liste“ bei ihren Spaziergängen.
Wenn sich das immer und immer wieder wiederholt, führt es neben schlechter Stimmung beim Menschen, auch noch zur Festigung von unerwünschtem Verhalten beim Hund. Abgesehen davon ist es für den Hund auch stressig.
Um dieser Situation entgegenzuwirken, gibt es den Social Walk. Der Socialwalk ist ein geführter Lernspaziergang, mit dem Ziel, dass die Hunde lernen, entspannt, mit dem notwendigen Abstand, miteinander zu gehen und die Anwesenheit von Artgenossen und Menschen zu akzeptieren. Die Distanz der Hunde zueinander wird je nach Hund und Halter angepasst.
Während des Socialwalks, baue ich auch kleine Übungen ein, wie z.B Begegnungen oder Ruheübungen.
Social Walks geben auch dir als Halter mehr Sicherheit bei Hundebegegnungen. Du verstehst nach und nach die Körpersprache deines Hundes besser, was wiederum die Kommunikation zwischen dir und deinem Hund stärkt und verbessert.
Mantrailing
Im Mantrailing verfolgt der Hund den Individualgeruch einer bestimmten Person, was ihn sowohl körperlich als auch geistig fordert. Diese Art der Nasenarbeit fördert das allgemeine Wohlbefinden und trägt maßgeblich zur Ausgeglichenheit des Hundes bei.
Positive Auswirkungen auf den Menschen:
Körpersprache: Der Mensch lernt die Körpersprache seines Hundes besser zu verstehen und zu interpretieren.
Zufriedenheit und Vertrauen: Staunen über die Leistungen des Hundes und Freude über die sichtbare Zufriedenheit fördern das Vertrauen in den Hund und die gemeinsame Arbeit.
Eigenmotivation des Hundes: Der Hund lernt bereits zu Beginn, aus eigener Motivation heraus seine Nase einzusetzen. Das fördert ruhiges, konzentriertes Arbeiten.
Positive Auswirkungen auf den Hund:
Hormonausschüttung: Dopamin (Belohnungshormon), Serotonin (Glückshormon), Oxytocin (Bindungshomon) steigen an, während Cortisol (Stresshormon) sinkt.
Selbstbewusstsein: Durch selbst erarbeitete Erfolge wird der Hund selbstsicherer. Ein selbstsicherer Hund ist in Folge ein souveräner Hund.
Fokussierung: Die selektive Aufmerksamkeit wird gestärkt, Ablenkungen werden leichter ausgeblendet.
